Stirbt Franchise aus?

Franchise – ein Auslaufmodell?

Die Messe „START“ fand erstmals 1998 in Nürnberg statt. Damals war sie als Existenzgründermesse gedacht und entwickelte sich schnell zum Vorreiter für Franchise-Messen. Denn schon damals stellten sich auf dieser Messe viele Franchise-Systeme vor. Der Besucheransturm gab dem Konzept Recht. Viele Menschen wollten sich über Existenzgründung und ihre Möglichkeiten informieren. Ende der 90er und in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends begeisterte sich so mancher für Selbständigkeit, der heute nur müde darüber lächeln würde. Franchise-Systeme schossen wie Pilze aus dem Boden. Das Thema „Franchise“ war für die meisten neu und wurde schnell zu einer beliebten Möglichkeit zur Existenzgründung. Damals war die Arbeitslosigkeit hoch und die Angst davor für viele sehr real. Darum sahen die Menschen mehr als heutzutage ihre Alternative in der Selbständigkeit.

Franchise hat seine Beliebtheit verloren

Inzwischen hat sich einiges geändert. Viele Arbeitnehmer freuen sich derzeit über sichere Arbeitsplätze. Doch selbst derjenige, der seinen Arbeitsplatz verliert, kann hoffen, bald wieder eine neue Stelle zu finden. Aus diesem Grund scheuen die meisten vor einer unsicheren Selbständigkeit zurück. Zudem ist es schwieriger geworden, sich mit Hilfe des Arbeitsamtes selbständig zu machen. Im Jahr 2012 wurde der Gründungszuschuss von vorher neun Monaten auf sechs Monate gekürzt. Dazu kommen schärfere Kriterien bei der Vergabe des Zuschusses. Darum zögern Menschen, sich in das Abenteuer „Existenzgründung“ zu stürzen. Trotzdem ist Franchise eine gute Alternative, wenn sich jemand selbständig machen möchte.

Das spricht für Franchise:
Denn bei dieser Form der Selbständigkeit muss der künftige Unternehmer das Risiko nicht alleine schultern. Er erhält ein fertiges Konzept. Sogar den Businessplan muss er nicht alleine zusammenschreiben, sondern der Franchise-Geber leistet hierbei tatkräftige Hilfe.
Franchise ist ein fertiges Geschäftsmodell, das der Franchisenehmer an seinem Standort ausüben kann und für das er Gebietsschutz erhält. Der Franchisenehmer muss keine Zeit und keine Kosten in die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee stecken. Darin liegt der große Vorteil: Er kann sofort starten. Das spart Zeit und Geld. Der Franchisegeber begleitet den Franchisenehmer von Anfang an. Er bietet Seminare an und übernimmt häufig sogar die Buchführung. Bei einem Verkaufssystem läuft der Warenbezug häufig über den Franchisegeber.
Der künftige Unternehmer wird vom Franchisegeber an die Hand genommen und in das gesamte Geschäftsmodell eingewiesen, sogar bei der Anmietung von Geschäftsräumen ist er meist behilflich.

Es gibt Alternativen zu Franchise

Bei Franchise denken viele meist an das Restaurant mit dem goldenen M. Franchise ist aber kein Garant für den Erfolg.

Obwohl Franchise eine durchaus gute Möglichkeit der Selbständigkeit ist, gibt es Alternativen, die der klassischen Selbständigkeit ebenfalls überlegen sind, nämlich das Network Marketing. Dabei ist der künftige Unternehmer an keinen bestimmten Ort gebunden, denn er kann direkt von zu Hause aus starten und außerdem ist es wesentlich kostengünstiger.

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Thomas Kleitz

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